INSPIRATIONSKARTEN – DIGITALES BEGLEITHEFT

Tippe auf das Symbol deiner Karte, um die passende Inspiration zum Weiterreflektieren zu finden.

VERTRAUEN

INTENTION

HEILUNG

MITEINANDER

Diese Ausgabe dreht sich um Authentizität

Die 33 Karten sind kleine Begleiter, die dich zurück zu dir selbst führen. Auf jeder Karte findest du einen Ausschnitt meiner Malereien mit Formen, Farben und Worten, die dich einladen, dich selbst zu fragen: Lebst du wirklich nach deiner eigenen Wahrheit, oder handelst du aus Erwartungen, Gewohnheit oder Angst? Dich im Einklang mit dir selbst zu fühlen, braucht Aufmerksamkeit und Übung. Die Karten erinnern dich an diese kleinen Momente des Innehaltens – Schritt für Schritt.

In diesem digitalen Begleitheft findest du zu jeder Karte:

  • eine stärkende Affirmation

  • ein paar Gedanken zum Thema der Affirmation

  • eine Frage, die dich zu ehrlichen Beispielen in deinem Leben hinführt

  • ein Aromatipp, der deine Sinne einbezieht und die Erfahrung im Körper verankert

Ich hoffe, dass die Karten dich darin unterstützen, dir selbst mutig und ehrlich zu begegnen, genau hier, genau jetzt.


VERTRAUEN

Scrolle nach unten, bis du deine Karte entdeckst.

Ich vertraue meinem eigenen Timing.

Das Leben verläuft nicht immer in geraden Linien. Manchmal ist es unerwartet und schlägt Haken, doch auch diese gehören zu deinem Weg.

Eine Frage an dich:
Wo in deinem Leben kannst du den Blick weiten (z. B. den Zeitrahmen größer denken) und den Dingen erlauben, sich in ihrem eigenen Tempo zu entfalten?

Ein Aromatipp:
Gib einen Tropfen Geranienöl auf dein Handgelenk und atme langsam ein. Geranie lindert akute oder dauerhafte Sorgen um die Zukunft und bringt Ruhe, Gelassenheit und Mitgefühl.

↑ nach oben

Ich erlaube, was ist – ohne Widerstand.

Manche Wege fühlen sich schwer an, andere leicht. Manche verlaufen nebeneinander. Aber egal, wie sie aussehen, sie entfalten sich immer weiter. In der Akzeptanz liegt eine gewisse Neugier. Auch wenn der Weg unklar wirkt, geh ihn weiter.

Eine Frage an dich:
Welche Situation in deinem Leben fällt dir gerade schwer zu akzeptieren? Und was versuchst du vielleicht zu schützen, indem du dich dagegen wehrst?

Ein Aromatipp:
Nimm ein Vollbad bei 32–40 °C für maximal 20 Minuten. Wenn du im Wasser zur Ruhe gekommen bist, gib ein paar Tropfen Lavendelöl dazu. Die Inhaltsstoffe des Lavendels wirken ausgleichend auf das Nervensystem, beruhigen und entspannen und unterstützen so tiefe Regeneration.

↑ nach oben

Ich vertraue darauf, die Dinge auf meine Weise zu tun.

Wir leben in einer Welt voller Normen – aus der Gesellschaft, aus unserer Erziehung, aus dem Kreis der Menschen um uns herum. Sie sollen Orientierung geben, können sich aber schnell wie Grenzen anfühlen.

Was, wenn der „richtige Weg“ nur die Vorstellung von jemand anderem ist, die nie wirklich zu dir gehörte? Stärke entsteht nicht dadurch, alles „richtig“ zu machen. Sie entsteht, wenn du deinen eigenen Weg gehst. Unperfekt vielleicht, ungewöhnlich oder nicht im Einklang mit Erwartungen, und trotzdem genau richtig.

Eine Frage an dich:

Wo in deinem Leben folgst du den Schritten anderer oder einem gewohnten Weg, obwohl dein eigenes Gespür dir etwas anderes sagt?

Ein Aromatipp:

Beuge dich über frisch gemahlenen Kaffee und atme tief ein. Kaffee-bei-Nacht-Vibe – etwas ungewohntes tun, nur weil es sich in diesem Moment für dich richtig anfühlt. Lass diese warme, dunkle Note dich daran erinnern, dass dein Weg keine Zustimmung braucht.

↑ nach oben

Meine Pläne dürfen sich mit Leichtigkeit ändern.

Das Leben verläuft selten genauso, wie wir es uns ausgemalt haben. Erfolg bedeutet nicht, starr am ursprünglichen Plan festzuhalten, sondern sich an den Prozess anzupassen, während er sich entfaltet.

Question for reflection:

Wo hältst du daran fest, wie Dinge ‚laufen sollten‘, nur um das Gefühl zu haben, es erfolgreich geschafft zu haben?

Ein Aromatipp:

Massiere einen Tropfen Zypressenöl, verdünnt in einem Esslöffel Trägeröl (z. B. Jojobaöl), in deine Handgelenke oder Fußknöchel. Die Zypresse unterstützt die Durchblutung im Körper und spiegelt den natürlichen Fluss des Lebens wider.

↑ nach oben

Ich bin von Möglichkeiten umgeben und sie zeigen sich, wenn die Zeit reif ist.

Manchmal fühlt es sich an, als würdest du feststecken, als ginge nichts voran. Doch oft geht es nicht um Mangel – sondern um Timing. Chancen tauchen dann auf, wenn du bereit bist, ihnen zu begegnen. Vertraue darauf, dass dein Kopf und dein Körper wissen, wann es Zeit zum Handeln ist – und bis dahin erlaube dir, genau da zu sein, wo du bist.

Eine Frage an dich:

Kannst du die Angst, etwas zu verpassen, in Vertrauen ins Timing verwandeln? Wo hältst du vielleicht noch am Gefühl von Mangel fest – daran, dass etwas fehlt oder noch nicht da ist?

Ein Aromatipp:

Zünde eine Kerze an und gib 1–2 Tropfen Weihrauchöl auf das Wachs. Weihrauch verbindet Körper und Geist, fördert spirituelles Bewusstsein und beruhigt den Geist. Er unterstützt Vertrauen und innere Klarheit, und erlaubt, dass alles erst einmal einfach sein darf.

↑ nach oben

Ich erlaube mir zu scheitern.

Manchmal ist es gar nichts Schlechtes, den Tiefpunkt einer Situation zu erreichen – sondern sogar ein Gewinn. Scheitern bedeutet, dass du es überhaupt versucht hast. Jeder Fehltritt ist ein Schritt nach vorn, weil er dir Erfahrung schenkt und Klarheit bringt. Oft erkennen wir erst durch das Scheitern, was uns wirklich wichtig ist – und was nicht.

Eine Frage an dich:

Auf welchen deiner vergangenen ‚Fehlschläge‘ kannst du heute mit Dankbarkeit oder sogar mit einem Lächeln zurückschauen?

Scented experience:

Helichrysum (Currykraut) unterstützt bei schweren Gefühlen wie Trauer, Angst oder Wut. Wenn Scheitern Scham oder Verlustangst auslöst, können die Inhaltsstoffe dieser Pflanze helfen, dich zu beruhigen und wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Das Öl ist auch in der Hautpflege sehr beliebt. Mische dir ein einfaches Gesichtsöl – so atmest du es beim Auftragen ein und erhältst gleichzeitig einen doppelten Nutzen.

Rezept: 30 ml Jojobaöl, 6–9 Tropfen Helichrysum (1 % Verdünnung)

↑ nach oben

Ich vertraue meiner eigenen Stimme.

Eine Bucht ist ein geschützter Raum, sie hält das Wasser und beruhigt die Wellen. Auch deine Stimme braucht einen ruhigen inneren Ort, an dem sie sich sammeln kann, bevor sie nach außen tritt – frei von den Stimmen und Erwartungen anderer.

Eine Frage an dich:

Hast du manchmal das Gefühl, nicht wie du selbst zu klingen – als würdest du nur jemand anderen wiederholen? Welche äußeren Stimmen darfst du leiser drehen, damit deine eigenen Worte klar aus diesem ruhigen inneren Raum nach außen tragen können?

Ein Aromatipp:

Häng frischen Eukalyptus in die Dusche und lass den Dampf seinen Duft freisetzen. Er öffnet die Atemwege und schärft die Konzentration, sodass deine Stimme leichter und freier fließen kann.

↑ nach oben

Auch im Ungewissen bin ich sicher. / Es darf ungewiss sein, was als Nächstes kommt.

Nicht zu wissen, was kommt, bedeutet auch: Alles kann passieren. Was, wenn es sogar besser wird, als du es dir je vorgestellt hast? Unsere Vorstellungskraft ist begrenzt auf das, was wir kennen – unsere Möglichkeiten sind es nicht.

Eine Frage an dich:

Bei welcher Entscheidung zögerst du gerade, weil du nicht weißt, was die Zukunft bringt?

Ein Aromatipp:

Atme Lavendel ein. Er lindert Angst, starke Gefühle und innere Anspannung und unterstützt einen erholsamen Schlaf, der oft gestört ist, wenn wir versuchen, Ergebnisse zu kontrollieren.

Bereite ein Gesichts-Dampfbad zu: Koche 1 Liter Wasser, lass es 5–10 Minuten abkühlen, gib 2–5 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinzu. Beuge dich über die Schüssel, lege ein Handtuch über den Kopf und atme den Dampf 3–5 Minuten lang ein.

↑ nach oben

Ich lasse los und vertraue auf den größeren Plan.

Wie oft hast du schon die gleiche Diskussion geführt – in der Hoffnung, dass diesmal etwas anderes herauskommt? Vielleicht geht es nicht darum, härter zu kämpfen, sondern dich zu fragen, welcher Wunsch hinter diesem Kampf eigentlich steckt. Kein Kompromiss, kein Nachgeben, sondern innehalten und fragen: Was ist meine wahre Absicht hier? Manchmal merken wir, dass die Details gar nicht so wichtig sind, wenn wir das tiefere Bedürfnis erkennen. Dann fällt es leichter loszulassen und zu vertrauen: Es gibt einen größeren Plan. Gib ihm Raum.

Eine Frage an dich:

Wo klammerst du dich an Pläne, weil du fürchtest, ohne Kontrolle nicht zu bekommen, was du dir wünschst?

Ein Aromatipp:

Zünde ein Stück Palo Santo an und lass den Rauch durch den Raum ziehen. Beobachte, wie er sich von allein verteilt – ein kleiner Reminder, dass auch dein Weg sich entwickeln darf, ohne dass du alles kontrollierst.

↑ nach oben

INTENTION

Scrolle nach unten, bis du deine Karte entdeckst.

Ich gehe achtsam mit meiner eigenen Zeit um.

Deine Zeit ist einer deiner wertvollsten Ressourcen. Wenn du sie nicht selbst schützt und gestaltest, tun es andere für dich. Balance bedeutet, für andere da zu sein, ohne dabei deine eigenen Grenzen oder deine Zeit zu vernachlässigen.

Eine Frage an dich:

Wo kannst du dir heute ganz bewusst eine kleine Zeitinsel für dich selbst schaffen, anstatt den Tag einfach von außen füllen zu lassen?

Ein Aromatipp:

Verreibe einen Tropfen Weihrauchöl zwischen deinen Handflächen. Halte die Hände über Nase und Mund und atme drei Mal langsam ein, bevor du zur nächsten Aufgabe oder Einladung gehst. Sein frischer, erdiger, holziger Duft unterstützt dich darin, nach innen zu spüren, zuzuhören und aus diesem ruhigen, ehrlichen Ort heraus zu entscheiden – statt dich in Stress oder Ablenkung ziehen zu lassen.

↑ nach oben

Ich halte meine eigenen Versprechen.

Jedes Mal, wenn du ein Versprechen dir selbst gegenüber einhältst, stärkst du dein Vertrauen in dich selbst. Kennst du das Gefühl, wenn Ablenkungen oder Ausreden dich von deinem Vorhaben abbringen wollen? Genau dann liegt die Chance: zurückzukehren, dran zu bleiben und dir selbst treu zu sein.

Eine Frage an dich:

Wo biegst du gerade deine eigenen Grenzen zurecht? Und wie fühlt es sich an, wenn du nicht zu deinem eigenen Wort stehst?

Ein Aromatipp:

Wacholderbeere hilft, innere Blockaden zu lösen und die Willenskraft zu stärken. In Kombination mit Rosmarin und Grapefruit entsteht eine kraftvolle Mischung, die Klarheit, Fokus und Leichtigkeit schenkt.

↑ nach oben

Ich erlaube mir zu träumen.

Träume können Angst machen, weil sie uns verletzlich machen. Doch das Zurückhalten bewahrt dich nicht vor Enttäuschung, es nimmt dir nur die Chance, zu wachsen. Sobald du deine Träume klar benennst, können sich neue Möglichkeiten zeigen.

Eine Frage an dich:

Hältst du gerade einen Traum zurück, nur um dich vor einer möglichen Enttäuschung zu schützen?

Scented experience:

Gib je einen Tropfen Muskatellersalbeiöl und Orangenöl auf eine kleine Wollkugel und atme tief ein. Muskatellersalbei klärt den Kopf und öffnet den Blick für Visionen und neue Möglichkeiten. Orange wirkt belebend und spielerisch, bringt Leichtigkeit und Optimismus. Zusammen lenken sie den Fokus weg von der Angst vor Enttäuschung hin zu Neugier und Freude. Trag die Wollkugel in deiner Tasche, damit sie dich im Alltag immer wieder an deine Träume erinnert.

↑ nach oben

Meine Intentionen erschaffen meine Realität.

Fokus gibt Richtung. Ohne ihn treibst du einfach dahin. So wie scharfe Kontraste in einem Bild bestimmen auch deine Intentionen, was klar hervortritt und was in den Hintergrund rückt.

Eine Frage an dich:

Welche Realität erschaffst du unbewusst, weil du dich nicht klar entscheidest?

Scented experience:

Gib ein paar Tropfen Eukalyptusöl in einen Diffuser (oder in eine Schale mit heißem Wasser) und lass den frischen Dampf den Raum erfüllen. Setz dich für ein paar Minuten in die Stille und nimm den klaren Duft bewusst wahr. Danach schreib dir ein oder zwei Dinge oder Gefühle auf, die dir gerade am wichtigsten sind – das, was du wirklich in deinem Leben erschaffen möchtest. Dieses Ritual aus Klarheit und Aufschreiben hilft, Kopf und Körper mit deiner Intention in Einklang zu bringen.

↑ nach oben

Ich stärke, was mir natürlich leichtfällt.

Wurzeln lassen sich nicht erzwingen – sie wachsen in die Erde hinein, die ihnen Halt gibt. So ist es auch bei dir: Wirkliches Wachstum entsteht, wenn du dem folgst, was dir Kraft schenkt, nicht, wenn du dich in etwas hineinpresst, das sich schwer anfühlt.

Eine Frage an dich:

Wo versuchst du gerade, mit Druck voranzukommen, anstatt dem zu folgen, was dir leichtfällt?

Ein Aromatipp:

Schau dich einfach kurz um und nimm wahr, was schon da ist: 5 Dinge, die du siehst, 4, die du berührst, 3 Geräusche, die du hörst, 2 Düfte, die du riechst und 1 Geschmack auf deiner Zunge. Alles ist bereits da – du musst nichts suchen, nur wahrnehmen.

↑ nach oben

Ich bin mutig. Ich treffe Entscheidungen und bleibe dabei.

Mut zeigt sich nicht nur im Moment, in dem du eine Entscheidung triffst – sondern auch darin, bei ihr zu bleiben. Der erste Schritt ist oft der schwerste, aber er setzt etwas in Bewegung. Dieses Momentum trägt dich weiter, auch wenn Zweifel und Unsicherheit sich fast immer direkt danach melden.

Eine Frage an dich:

Welche Entscheidung wartet gerade auf dich? Kannst du dich dazu bekennen und ganz hinter ihr stehen?

Ein Aromatipp:

Bring etwas Ingwer in deinen Alltag – ein paar Scheiben im Tee, in einer Mahlzeit oder als ätherisches Öl. Seine Wärme entfacht dein inneres Feuer, stärkt das Selbstvertrauen und gibt dir Schwung, um auch dann dranzubleiben, wenn die Motivation nachlässt.

↑ nach oben

Meine Stärke entsteht aus Gelassenheit und Geduld.

Stärke bedeutet nicht, ständig anzutreiben. Sie zeigt sich in Ruhe und in der Gelassenheit zu spüren, wann es Zeit ist zu handeln – und wann nicht.

Eine Frage an dich:

Ist deine Geduld ein Ausdruck von Vertrauen, dass Dinge ihre Zeit brauchen, oder nur ein Aushalten, weil du am liebsten schon weiter wärst?

Ein Aromatipp:

Mische 20 Tropfen Orangenöl mit 30 ml Trägeröl (oder 1 Tropfen in 1 EL) und massiere sanft deinen Unterbauch. Orange beruhigt das Nervensystem und hebt gleichzeitig die Stimmung – ein kleines Sinnbild dafür, wie aus innerer Ruhe echte Kraft entstehen kann.

↑ nach oben

Ich wähle Echtheit statt Kalkül.

Unperfekt, sichtbar, echt. Echtheit entsteht dort, wo du dich nicht taktisch anpasst, sondern klar sagst, was wirklich in dir ist. Wenn du loslässt, wie andere reagieren könnten, und stattdessen handelst, wie es sich richtig anfühlt, öffnest du Raum für alles. Hältst du daran fest, wie es ankommen soll, erschaffst du nur eine künstliche Situation.

Eine Frage an dich:

Wo handelst du gerade so, dass du die Reaktion anderer steuern willst, anstatt ganz du selbst zu sein?

Ein Aromatipp:

Patchouli – erdend, tief und mit einem Hauch Sinnlichkeit. Es hilft, den Geist zu beruhigen, wenn er sich im Grübeln, Planen oder Kontrollieren anderer verliert. Gib einen Tropfen auf dein Handgelenk und lass dich vom Duft daran erinnern, mit Klarheit und Ehrlichkeit zu handeln, statt den besten Schachzug zu analysieren.

↑ nach oben

HEILUNG

Scrolle nach unten, bis du deine Karte entdeckst.

Ich sorge gut für mich.

Manchmal reicht schon eine kleine Ecke – dein eigener Rückzugsort. Ein Platz, den du dir selbst gestaltest und in dem du zur Ruhe kommst. Es geht nicht um große Gesten, sondern um kleine Momente, in denen du dir selbst Sicherheit und Geborgenheit schenkst.

Eine Frage an dich:

Was ist heute eine kleine, liebevolle Geste, mit der du dir selbst Fürsorge schenken kannst?

Ein Aromatipp:

Trag eine pflegende Gesichtsmaske auf und gib einen Tropfen Geranienöl dazu. Geranie wirkt hautstraffend und schenkt ein genährtes, strahlendes Gefühl. Während du sie einwirken lässt, atme den Duft bewusst ein. Er erinnert dich daran, dir selbst einen Moment Ruhe und Fürsorge zu gönnen.

↑ nach oben

Ich ruhe in meinem eigenen Rhythmus.

Es gibt eine innere Quelle mit einem ganz natürlichen Fluss. Wenn du aufhörst, dich ständig nach dem Tempo anderer zu richten, kannst du wieder spüren, wie dein eigener Rhythmus dich trägt. Denk nur daran, wie es ist, wenn du durch die Stadt gehst – wie oft passt du dich unbewusst dem Schritt der Person vor dir an, anstatt einfach in deinem eigenen Tempo weiterzugehen?

Eine Frage an dich:

Wo in deinem Leben versuchst du mitzuhalten, anstatt deinem eigenen Tempo zu folgen?

Ein Aromatipp:

Massiere einen Tropfen Vetiveröl, gemischt mit etwas Körperlotion, in deine Füße und laufe ein paar Minuten barfuß. Vetiver wirkt stark erdend und zentrierend, schenkt ein Gefühl von Sicherheit. Es wird aus tiefen, aromatischen Wurzeln gewonnen – so wie Wurzeln der Pflanze Halt geben, kann es auch dir Unterstützung schenken.

↑ nach oben

Bewusstsein befreit mich davon, aus Angst zu reagieren.

Angst bringt uns oft dazu, aus dem Schatten heraus zu reagieren – aus dem Teil in uns, der impulsiv handelt, statt bewusst zu wählen. Doch Angst definiert dich nicht. Sobald du sie erkennst, entsteht Raum, innezuhalten und eine andere Haltung einzunehmen.

Eine Frage an dich:

Wo reagierst du aus deinem Schatten heraus, anstatt aus deinem ruhigen, reflektierten Selbst?

Ein Aromatipp:

Halte eine Flasche Muskatellersalbei in deiner Nähe und atme den Duft ein, wenn Angst oder Ärger in dir aufsteigen. Muskatellersalbei wirkt ähnlich beruhigend wie Lavendel, klärt zugleich den Geist und mildert emotionale Impulsivität. Anstatt in Negativität stecken zu bleiben, unterstützt er dich dabei, zurückzutreten und eine Antwort zu wählen – statt nur zu reagieren.

↑ nach oben

Ich gönne meinem Körper Ruhe, wenn er sie braucht.

Viele Menschen erkennen Müdigkeit gar nicht als Müdigkeit. Sie zeigt sich nicht nur als Gähnen. Oft spürst du sie zum Beispiel als mangelnde Aufnahmefähigkeit, als springende Gedanken, als Reizbarkeit oder das Bedürfnis, dich zurückzuziehen. Die Sprache des Körpers ist leise, aber ehrlich.

Eine Frage an dich:

Wie zeigt sich Müdigkeit bei dir?
Und wie könntest du dir heute einen Moment der Ruhe schenken, wenn du sie bemerkst?

Ein Aromatipp:

Waldöle sind oft besonders wohltuend bei mentaler Erschöpfung. Gib drei Tropfen Kieferöl oder Sibirisches Tannenöl auf den Duschboden und lass heißes Wasser laufen. Während der Dampf aufsteigt und das warme Wasser über dich fließt, erlaube deinem Körper, sich zu entspannen. Ein kleiner Waldmoment, nur für dich.

↑ nach oben

Ich koste das Alleinsein aus, um mich selbst zu regulieren.

Das bewusste Alleinsein sollte sich beschützt und gleichzeitig befreiend anfühlen. Es geht nicht darum, dich abzuschotten, sondern dir einen Raum zu schenken, in dem du dich regulieren, durchatmen und wieder auftanken kannst.

Eine Frage an dich:

Wie nutzt du deine Zeit mit dir allein? Fühlt sie sich an wie ein sicherer Raum voller Möglichkeiten und Leichtigkeit, oder macht sie dir eher Angst, und du lenkst dich lieber ab?

Ein Aromatipp:

Mach einen Spaziergang in der Natur, im Park oder Garten und nimm die Düfte um dich herum wahr – feuchtes Moos, Kiefer, Herbstlaub, Gras, Wildblumen, Meeresbrise? Schließe die Augen, atme ein und lass die Aromen deinen Körper füllen.

↑ nach oben

Ich heile meine eigenen Wunden.

Eines der schwersten Dinge im Leben ist es, alleine zu heilen.
Mit der Trauer zu sitzen, im Unbehagen zu bleiben, statt die Leere mit Ablenkung oder anderen Menschen zu füllen.
Deine private Höhle kann dunkel und schmerzhaft wirken, und doch ist sie der Ort, an dem du wieder ganz wirst.

Eine Frage an dich:

Wo lenkst du dich im Moment ab, statt bei dem zu bleiben, was du eigentlich fühlst?

Ein Aromatipp:

Massiere vor dem Schlafengehen ein paar Tropfen eines Körperöls mit Copaiba und Lavendel auf deine Brust (Rezept unten).
Copaiba stammt aus dem Harz eines Baumes und nährt den Körper wie Harz, das den Baum selbst heilt; Lavendel beruhigt das Nervensystem für tiefen, erholsamen Schlaf – die Grundlage jeder Heilung.
Gemeinsam unterstützen sie Körper und Herz.

Ein Öl für die Nacht:
30 ml Sesamöl
mit 8 Tropfen Copaiba
und 12 Tropfen Lavendel
(als ätherische Öle, ca. 2,5 % Verdünnung)

↑ nach oben

Ich lebe das, was mein Körper im Moment braucht.

Es gibt Zeiten, in denen wir uns einhüllen möchten, in Stille, Schutz, Rückzug.
Und es gibt Momente, in denen wir uns öffnen wollen, gesehen werden wollen, atmen und auftauchen möchten.
Der Körper weiß oft viel früher als der Kopf, welche Form dir gerade guttut.

Alles, was du an dich heranlässt – Nahrung, Produkte, Worte, Bilder – berührt dich tiefer, als du denkst. Deshalb lohnt es sich, achtsam zu wählen:
Was stärkt dich? Was schützt dich? Was lässt dich aufblühen?

Eine Frage an dich:

Wann fühlst du dich gerade wohler: bedeckt oder unbedeckt, geschützt oder offen?
Und was braucht dein Körper in dieser Phase deines Lebens wirklich?

Ein Aromatipp:

Mische dir ein einfaches Badesalz und lass deinen Körper in das eintauchen, was ihm gerade guttut.
Eukalyptus klärt und erweitert den Geist, Zypresse hilft in Zeiten der Veränderung, Lavendel beruhigt, und Zitrone reinigt und erfrischt.

Rezept für ein Badesalz:
415 g Meersalz (ca. 1,5 Tassen)
1 Esslöffel Mandelöl
4 Tropfen Eukalyptus
6 Tropfen Zypresse
8 Tropfen Lavendel
8 Tropfen Zitrone

Verwendung: Etwa 1/3 der Mischung pro Bad.

↑ nach oben

Ich lade meine Batterien auf.

Die wichtigste Energiequelle in deinem Leben bist du selbst.
Und wenn deine inneren Batterien leer werden, breiten sich Erschöpfung und Überforderung leise in allem anderen aus.
Plötzlich fehlt die Geduld, die Klarheit, die Kraft, wirklich präsent zu sein.
Deshalb beginnt echte Selbstfürsorge damit, deine eigene Energie immer wieder aufzufüllen.

Eine Frage an dich:

Wo verlässt du dich im Moment darauf, dass andere Menschen oder äußere Dinge dich aufladen, statt dir selbst zu geben, was du brauchst?

Ein Aromatipp:

Ylang-Ylang, gewonnen aus der Blüte, stärkt Selbstliebe, Mitgefühl und inneres Vertrauen.
Es kann Endorphine freisetzen, den Körper beruhigen und gleichzeitig leicht aktivieren.
Außerdem gilt es als natürliches, sinnliches Aphrodisiakum.

Für einen warmen Aromawickel gib 5 Tropfen in warmes (nicht kochendes) Wasser, tränke ein Tuch darin, wringe es leicht aus und lege es auf deine Brust.
Genieße den Duft, das leichte Gewicht und die Wärme, bis das Tuch auf Körpertemperatur abgekühlt ist. Wiederhole dies 3–4 Mal.

↑ nach oben

MITEINANDER

Scroll through to spot your card.

Ich strahle von innen.

In dir gibt es ein Licht, das stärker wird, wenn du es mit anderen teilst.
Wenn du dir erlaubst, so zu sein, wie du wirklich bist, wird deine innere Balance spürbar – ein natürliches Leuchten statt einer Performance. Echte Freude zeigt sich von selbst: in deinen Augen, in deiner Haltung, in deiner ganzen Ausstrahlung.

Wenn wir gut für uns sorgen und die Rollen loslassen, die nie wirklich unsere waren,
können wir anderen mit mehr Ruhe, Wärme und Geduld begegnen – als Partner, Freund:innen, Eltern, Kolleg:innen, als Menschen. Aus dieser inneren Balance entsteht Wärme – die natürlichste Freundlichkeit, die wir der Welt schenken können.

Eine Frage an dich:

Wo in deinem Leben spürst du dein eigenes Leuchten – oder wo hast du es früher schon einmal ganz klar wahrgenommen – und wem in deinem Umfeld könnte dieses Leuchten gut tun?

Ein Aromatipp:

Sprühe etwas Rosenwasser (echtes Rosenhydrolat) auf dein Gesicht. Es beruhigt und erfrischt die Haut, unterstützt ihr Gleichgewicht und schenkt Feuchtigkeit, die sie weicher und glatter wirken lässt – für einen feinen, natürlichen Glow.

↑ nach oben

Ich wähle Menschen, die auch mich wählen.

Die Kraft, gesehen und zurückgespiegelt zu werden, ist unvergleichlich.
Und wenn jemand dich nicht wählt, ist das eine Einladung, dich selbst zu wählen.
Genau dort liegt deine Stärke.

Eine Frage an dich:

Wenn andere dich nicht wählen, bleibst du dann dir selbst treu?
Oder versuchst du, sie für dich zu gewinnen und verlierst dich dabei ein Stück?

Ein Aromatipp:

Koche dir eine Tasse Kamillentee und atme den warmen Dampf ein, bevor du trinkst.
Kamille beruhigt, wenn du dich empfindlich oder unverstanden fühlst.
Die richtigen Menschen zu finden, braucht Zeit – lass diejenigen los, die dich nicht wählen, damit Platz für die entsteht, die dich so schätzen, wie du bist.

↑ nach oben

Ich halte es aus, nicht allen zu gefallen.

Wenn Menschen hart oder unnachgiebig wirken, kann es schnell passieren, dass wir uns anpassen, kleiner machen, weicher werden. Doch ihre Härte muss nichts in dir auslösen, ihre Schärfe muss nicht an deiner Wahrheit schleifen.

Eine Frage an dich:

Wann spürst du, dass du dich anpasst, weil jemand hart wirkt, und was würde passieren, wenn du dich in diesem Moment nicht kleiner machst?

Ein Aromatipp:

Gib ein paar Tropfen Bergamotte in den Diffuser und atme bewusst ein paar tiefe Atemzüge ein. Der belebende Duft kann soziale Anspannung und innere Unruhe reduzieren und dich unterstützen, klarer und gelassener aufzutreten.

↑ nach oben

Ich muss mich nicht erklären.

Es braucht manchmal Mut, ein Bedürfnis auszusprechen, und nicht gleich hinterher alles weichzuspülen oder verständlicher zu machen.
Du musst dich nicht rechtfertigen, nur damit andere es leichter haben, dich zu verstehen.
Ein klarer Satz darf stehen bleiben.

Eine Frage an dich:

In welchen Momenten merkst du, dass du zu erklären beginnst, obwohl eigentlich schon alles gesagt ist? Und wo könntest du weniger sagen, und gerade dadurch deutlicher wirken?

Ein Aromatipp:

Mische dir ein kleines Körperöl, das du hinter den Ohren auftragen kannst – Weihrauch wirkt erdend, Bergamotte löst Stress, und Süße Orange belebt und hebt die Stimmung. Eine einfache Erinnerung daran, dass du dich nicht erklären musst.

Rezept:
15 ml Jojobaöl
3 Tropfen Weihrauch
4 Tropfen Bergamotte
4 Tropfen Süße Orange

↑ nach oben

Ich inspiriere und provoziere.

Wachstum ist nie neutral.
Wenn du als die Person hervortrittst, die du wirklich bist, werden deine Ehrlichkeit und deine Präsenz manche Menschen inspirieren und andere wiederum herausfordern.
Das gehört zum Aufblühen dazu – du kannst dich nicht vollständig entfalten, wenn du dich kleiner machst, um hineinzupassen.
Das, was du bist, ist dein eigentliches Potenzial. Vielleicht geht es im Wachstum genau darum, diesem Potenzial Raum zu geben.

Eine Frage an dich:

Wo in deinem Leben hältst du dich zurück, weil du Angst hast, „zu viel“ zu sein?

Ein Aromatipp:

Gib einen Tropfen Ingwer auf dein Handgelenk und atme tief ein.
Die Wärme stärkt Entschlossenheit und Selbstvertrauen, damit du frei und sicher sprechen kannst.

↑ nach oben

Ich bin nicht verantwortlich für die Entscheidungen anderer.

Es kann eine Erleichterung sein, die Verantwortung loszulassen, die nie wirklich dir gehörte.
Du musst Probleme nicht für andere lösen oder sie vor dem Weg schützen, den sie selbst gehen müssen.
Auch wenn du es gut meinst: Du kannst nie vollständig wissen, was für einen anderen Menschen richtig ist – du siehst die Welt durch deinen eigenen Filter, nicht durch ihren.
Wenn du anderen Menschen mehr Raum gibst, ihren eigenen Weg zu finden, entsteht in deinem eigenen Leben mehr Platz, Kraft und Ruhe.
Ihre Entscheidungen gehören ihnen. Deine gehören dir.

Eine Frage an dich:

Wo übernimmst du Verantwortung, die eigentlich nicht deine ist – und was würde leichter werden, wenn du sie loslässt?

Ein Aromatipp:

Massiere einen Tropfen Pfefferminzöl auf deine Schläfen.
Der frische, klare Duft kann Spannungen lösen (auch bei Kopfschmerzen) und hilft dir, deinen Fokus zu dir selbst zurückzuholen.

↑ nach oben

Ich bin genug, genau so, wie ich bin.

Lass den Anspruch los, perfekt sein zu wollen. Perfektion ist subjektiv und führt nur dazu, ständig etwas hinterherzujagen.
Das, was dich wirklich anziehend macht, ist deine ungefilterte, echte Version.
Du musst nichts jagen und niemanden beeindrucken.
Wenn du du selbst bist, entsteht das Richtige von selbst.

Eine Frage an dich:

Wo spielst du eine Rolle, um etwas Bestimmtes zu bekommen, statt einfach du selbst zu sein?

Ein Aromatipp:

Mische ein paar Tropfen Zypresse mit einem Esslöffel Basisöl und fahre mit dem Öl sanft an der Außenseite deiner Arme entlang – von den Schultern bis zu den Handgelenken.
Zypresse steht für Erdung, Stabilität und Schutz; diese einfache Geste unterstützt dich dabei, deinen eigenen Schutzraum zu spüren und deine innere Stärke zu festigen.

↑ nach oben

Ich traue mich, gesehen zu werden – mit allem, was mich ausmacht.

Das Wertvollste in uns verstecken wir oft am stärksten: unser Herz, unsere Überzeugungen, unsere Träume. Sichtbar zu sein kann sich riskant anfühlen. In der Menge verborgen wirkt man sicherer, Fehler scheinen kleiner, und niemand kommt dem weichen Kern zu nah.

Doch dein größter Schatz liegt genau dort, wo du etwas von dir freilegst. Deine Präsenz gewinnt an Kraft, wenn du aufhörst, dich zu bedecken. Was echt ist, berührt, und genau das macht dich unverwechselbar.

Eine Frage an dich:

Wo hält dich Scham noch zurück, und wo könntest du den Mut finden, ein Stück mehr von deinem Inneren zu zeigen?

Ein Aromatipp:

Trage etwas deines Lieblingsdufts auf deine Schlüsselbeine oder deinen Hals.
Düfte wirken nicht über Logik, sondern über Gefühle — sie lösen etwas im Gegenüber aus und laden andere ein, dich emotional wahrzunehmen statt dich nur mit dem Kopf zu beurteilen. Es ist eine kleine Übung darin, deinen weichen Kern sichtbar zu machen, ohne etwas sagen zu müssen.

↑ nach oben